Transparenz: Warum Helfen Geld kostet...

Ohne den Einsatz gemeinnütziger Organisationen und engagierter Spender wäre unsere Welt bedeutend trister. Doch jeder weiß, dass aus Hilfsbereitschaft nicht automatisch Hilfe wird. Hand aufs Herz: Hätten Sie dem obdachlosen Straßenmusikanten neulich in der Fußgängerzone auch eine Spende in den Hut gelegt, wenn er nicht auf besondere Weise auf sich aufmerksam gemacht hätte?

Viele Menschen engagieren sich erst dann für eine gute Sache, wenn sie direkt um eine Spende gebeten werden. Die Information der Öffentlichkeit über verschiedene Medien und das Versenden von Spendenaufrufen ist für viele Organisationen ein wichtiges Instrument, um z.B. Naturschutz-Aktionen und Aufklärungs-Kampagnen einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen. Damit ist zwangsläufig verbunden, dass die meisten Organisationen in irgendeiner Form Geld für Werbemaßnahmen einsetzen müssen. Nur so können sie überhaupt die häufig langfristig eingegangenen Verpflichtungen auch vertraglich garantieren.

Ob eine Organisation regelmäßig und dauerhaft eine Schule in der Dritten Welt unterstützt, einen Umweltbildungsauftrag in Deutschland wahrnimmt oder ein Artenschutzprojekt in Europa regelmäßig fördert: Die meisten Organisationen sind auf planbare und langfristig angelegte Einnahmen angewiesen. Hierbei hilft die Grundidee des Fundraisings: Durch Investitionen in Imagekampagnen und geeignete Marketingmaßnahmen das eingesetzte Geld zu vervielfachen.

Die meisten Organisationen verfügen nicht über eigene Ressourcen oder wollen sie auch bewusst nicht aufbauen, um die notwendigen Marketingmaßnahmen erfolgreich und kosteneffizient durchzuführen. Hier bietet sich die Zusammenarbeit mit spezialisierten Dienstleistern an, die den Organisationen den Aufbau einer deutlich kostenintensiveren „Fundraising-Abteilung“ erspart.

Durch die Bündelung der verschiedenen Aufträge erreichen Dienstleister in aller Regel deutlich günstigere Einkaufskonditionen, als eine einzelne Organisation, die ihre Aufträge selbst vergibt.

Grundsätzlich gibt es z.B. bei einer Ansprache potentieller Spender per Brief Kosten, die jede Organisation in ihrer Planung berücksichtigen muss: Rund die Hälfte der Kosten entstehen durch die vom Staat geforderte Mehrwertsteuer und das Briefporto der Deutschen Post oder eines alternativen Zustellers. Anders, als zum Beispiel in unseren Nachbarländern Dänemark oder Österreich, wird das Einwerben von Spenden für humanitäre Zwecke unverständlicherweise nicht mit einem reduzierten Mehrwertsteuer- oder Portosatz gefördert.

Etwa vierzig Prozent entfällt auf Kosten, durch Druckereien, Lettershops, Papier- und Adresslieferanten. Und nur ca. elf Prozent der Gesamtkosten betragen die unmittelbaren Leistungen der Agentur, also Beratung, Kreation (Text und Grafik), Produktionssteuerung (Koordination/ Realisation) und EDV-/Datenbankdienstleistungen.

Leider ist es damit noch nicht getan. NPOs brauchen Netzwerke und Helfer, die finanziert werden müssen. Gerade im gemeinnützigen Bereich werden jedes Jahr Millionen Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Für effektive Hilfe, bei der es zum Beispiel um die Rettung von Menschenleben in weit entfernten Krisengebieten geht, reicht freiwilliges Engagement aber nicht aus.

Die 10-Euro-Spende will erst einmal in den berühmten „Sack Reis“ verwandelt werden, dieser muss zu den Menschen in Not gelangen, effektiv eingesetzt, sicher und gerecht verteilt werden. Dieser Anteil notwendiger Aufwendungen muss zwangsläufig in jeder Spende stecken, die in ihrer Gesamtheit – so wie vom Förderer vorgesehen – durchaus über Menschlichkeit und Unmenschlichkeit, über Hoffnung und Perspektivlosigkeit, über Menschenwürde und Elend und nicht selten auch über Leben und Tod entscheiden kann...

Ohne Fundraising-Maßnahmen, wie gemeinnützige Organisationen sie auch mit der Unterstützung von Dienstleistern wie marketwing durchführen, wären unzählige gemeinnützige Projekte auf der ganzen Welt existenziell gefährdet.

Leider wird insbesondere die Rolle von Agenturen in der Öffentlichkeit häufig schlichtweg falsch dargestellt. Wir wünschen uns eine ausgewogenere und sachlich fundiertere Informationspolitik und ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass professionelles Spenden-Marketing zugleich auch den Wettbewerb zwischen den gemeinnützigen Organisationen im Sinne einer effizienten und transparenten Projektarbeit und Spendenmittelverwendung fördert und damit der guten Sache dient.

marketwing arbeitet nach freiwillig aufgestellten ethischen Grundsätzen und stellt entsprechende Anforderungen an seine Partner, die hier einsehbar sind. Die Vergütung von Leistungen erfolgt auf Basis marktüblicher Preise. Bei der Erwirtschaftung von Spendengeldern sind Erfolgsbeteiligungen grundsätzlich ausgeschlossen.

DDV
Datenschutz

marketwing ist Mitglied im Deutschen Dialogmarketing Verband DDV. Wir speichern und/oder verarbeiten personenbezogene Daten treuhänderisch im Auftrag unserer Kunden bzw. veranlassen und steueren deren Verarbeitung. Alle Daten werden ausschließlich für die vom Kunden bzw. Dateneigentümer vorgegebenen Zwecke verwendet und nur so lange gespeichert, wie dies dem Auftrag bzw. der Vertragserfüllung dient. marketwing verpflichtet sich, das geltende Datenschutzgesetz (BDSG) einzuhalten und die vom DDV (Deutschen Dialogmarketing Verband) vorgegebenen Standards zur Auftragsdatenverarbeitung zu achten.

Mehr Infos: www.ddv.de
DFV
Verbandsarbeit

marketwing ist Mitglied im Deutschen Fundraising Verband. Als Sponsor und Mitorganisator des Deutschen Fundraising Preises würdigen wir einmal im Jahr besonderes Engagement im gemeinnützigen Bereich. Er wird im Rahmen des Fundraising Kongresses im Frühjahr verliehen und findet bundesweite Beachtung.

Prämiert werden die Beste Fundraising Innovation und die Beste Fundraising Kampagne eines Jahres sowie der Jury- Preis für besondere Verdienste im Fundraising. Der Deutsche Fundraising Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert.

Mehr Infos: www.fundraising-preis.de
Voices
Infostand-Fundraising

voices Agentur für Fundraising und Dialogmarketing aus Berlin ist unser Partner im Bereich Infostand-Werbung. Von Berlin aus zeigt das erfahrene und gut geschulte voices-Team dort Präsenz, wo Menschen für Fundraising-Themen offen sind: in Fußgängerzonen und an anderen stark frequentierten Plätzen.

voices handelt im Auftrag und im Namen gemeinnütziger Organisationen. Mit Charme und Überzeugungskraft informieren die Experten über wichtige humanitäre Ziele und Projekte und gewinnen so neue Freunde und Förderer.

Mehr Infos: www.yourvoices.de