Forsa-Umfrage: Zwei von drei Deutschen über 60 unterstützen wohltätige Projekte

Die Mehrzahl der älteren Menschen in Deutschland engagiert sich für das Gemeinwohl. 68 Prozent der über 60-Jährigen spenden für gemeinnützige oder wohltätige Zwecke, sei es bei aktuellen Anlässen oder in Form regelmäßiger Beiträge – so das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen forsa-Umfrage, die im Auftrag der  Johanniter-Unfall-Hilfe und des F.A.Z.-Institutes durchgeführt wurde. 

An erster Stelle steht dabei die Hilfe für Menschen in akuter Not, als Folge von Hungersnöten oder Naturkatastrophen in aller Welt. 56 Prozent der Senioren unterstützen solche humanitären Hilfsprojekte. Eine ebenfalls große Zahl von ihnen spendet für die Arbeit gemeinnütziger oder sozialer Einrichtungen (48 Prozent), dicht gefolgt von Projekten der Kinderhilfe (47 Prozent). Kirchliche oder religiöse Einrichtungen werden von einem Drittel (33 Prozent) der Spender unterstützt. Mit etwas Abstand in der Gunst der Spender folgen die Themen Umwelt- und Naturschutz (22 Prozent), Tierschutz (20 Prozent) sowie die Förderung kultureller Einrichtungen (18 Prozent). 

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden im September 2012 unter dem Titel „Themenkompass Lebenswelten 60 “ veröffentlicht. Um ein differenziertes Bild zu erhalten, wurde dabei die Gesamtheit der Senioren nicht pauschal betrachtet, sondern in verschiedene Altersgruppen unterteilt. Unterschiede im Spendenverhalten der betrachteten Altersgruppen zeigten sich in der Auswahl der Spendenziele: In der Gruppe der 65- bis 75-Jährigen bzw. der über 75-Jährigen steht mit 60 bzw. 56 Prozent die humanitäre Hilfe an erster Stelle. Bei den 60- bis 65-Jährigen erreicht sie mit 49 Prozent der Nennungen dagegen nur Platz 2 – nach der Unterstützung gemeinnütziger oder sozialer Einrichtungen (53 Prozent). Die über 75-Jährigen zeigen sich am engagiertesten im Bereich der Kinderhilfe: Mehr als die Hälfte der Befragten dieser Altersgruppe (55 Prozent) spendet für Projekte in diesem Bereich – gegenüber 46 Prozent in der Gruppe der 65- bis 75-Jährigen und 42 Prozent der 60- bis 65-Jährigen.

Zu den Beweggründen für ihr soziales Engagement befragt, nannte mit 60 Prozent die Mehrzahl der Senioren den Wunsch, dem eigenen Leben einen Sinn zu geben. Dies ist offenbar gerade Menschen in der „aktiven“ Rentenphase zwischen 65 und 75 Jahren besonders wichtig, die vor der Herausforderung stehen, die neu gewonnene Zeit mit Bedeutung zu füllen. 58 Prozent aller Befragten wollen durch ihr Handeln gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Für gut ein Viertel (28 Prozent) stehen religiöse Motive im Vordergrund. Sie gaben an, sich aus ihrem Glauben heraus für das Gemeinwohl zu engagieren.  

Foto: Rainer Sturm/pixelio

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